Schlegel Katakomben

Die vergessene Welt
der Schlegel-Keller

ARTE TV über urbEXPO und Schlegel-katakomben

Die Erde ist eine Scheibe in Bochum. Auf ihr wan­deln die Men­schen, sie pen­deln zwi­schen Arbeits­platz und Schlaf­ver­hau. Über ihr spannt sich der Him­mel, an sei­ner höchs­ten Stelle ist er 73 m hoch, unter­halb der Scheibe geht es in ein Reich, von dem die Grie­chen dach­ten, es sei der Hades, und die Bochu­mer, man könnte Bier darin brauen.

Thomas Wessel


Kunst mit Kärcher

 

Der Künstler Klaus Daven ist weltweit dafür bekannt, dass er seine Kunst nicht durch Hinzufügen – etwa Farbe auf Leinwand -, sondern durch Wegnehmen entstehen lässt. Sehr vereinfacht heisst das. er kärchert Bilder in schmutzige oder verwitterte Untergründe. Besonders interessant für den Betrachter ist der gelegentlich überdimensionale Maßstab, in dem Dauven arbeitet. So war seine bisher größte Leinwand, die staumauer der Elbentalsperre im Erzgebirge, 307,5 m breit und 57 m hoch.

2019 will Dauven seine Kunst auf einer etwas kleineren Wand verewigen. Im Rahmen der Bo-Biennale wird er eine Wand in den Schlegel-Katakomben, genauer gesagt in einem ehemaligen Gärbecken,  als Leinwand benutzen.

Folgen sie uns

 

Nach dem 2. Weltkrieg gehörte die Bochumer Schlegel-Brauerei zu den größten Deutschlands. Mit 700 Mitarbeitern und einem Ausstoß von über 587.000 hl war sie in Bochum und Umgebung unangefochtener Marktführer.

Heute sind davon nur noch das vom Architekten Heinrich Schmiedeknecht entworfene, 58 m hohe ehemalige Malzsilo (der “Schlegelturm”), das Sudhaus und das Verwaltungsgebäude sichtbar.

Für die Öffentlichkeit unsichtbar und daher weitgehend in Vergessenheit geraten sind die 3 Stockwerke tiefen Gärkeller der Brauerei. Eine vergessene Welt, die diese Fotogalerie erstmals wieder an’s Licht holt.Für die Öffentlichkeit unsichtbar und daher weitgehend in Vergessenheit geraten sind die 3 Stockwerke tiefen Gärkeller der Brauerei. Eine vergessene Welt, die diese Fotogalerie erstmals wieder an’s Licht holt.